Ausstellung: Destination archéologie 1798 - Futur

Musée cantonal d'archéologie et d'histoire

Palais de Rumine Place de la Riponne 6, 1005 Lausanne

Einführung

Zwischen 1798 und 1914 durchlief die Archäologie einen tiefgreifenden Wandel. Von Napoleons Ägyptenfeldzug über die Ausgrabungen antiker, prähistorischer und mittelalterlicher Fundstellen bis hin zur Entdeckung der Pfahlbauten in der Schweiz – diese neuen Erkenntnisse verbreiteten sich rasch in der Bevölkerung und führten zu Stereotypen, die bis ins 20. und 21. Jahrhundert fortwirkten. Werden uns diese Klischees auch in Zukunft beeinflussen?

Diese vom MCAH in Zusammenarbeit mit dem Naturéum konzipierte Ausstellung lädt dazu ein, in eine Zeitmaschine zu steigen und auf über 1200 m² ein immersives Erlebnis zu geniessen, das Objekte, Bilder, Wissenschaft und Fantasie miteinander verbindet. Der Rundgang umfasst die fünf Schlüsseljahre von 1798 bis 1914, in denen sich die Archäologie neu erfindet und wandelt und die Verbindungen zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen, national(istischen) Ideologien und Darstellungen der Vergangenheit hinterfragt.

Über 1500 Objekte

Die Ausstellung erzählt, wie dieses neue Wissen, das auf den Funden aus dem Kanton Waadt und Europa des 19. Jahrhunderts basiert, zwischen Geschichtswissenschaften und Naturwissenschaften entsteht. Die Ausstellung bietet zudem einen kritischen Kontrapunkt zu diesen gewonnenen Erkenntnissen, indem sie deren tiefgreifende Erneuerung aufgrund der jüngsten Fortschritte in den Bereichen Genetik und Datierung sowie Konservierung und Restaurierung aufzeigt.

Zur Veranschaulichung dieser Thesen präsentiert die Ausstellung mehr als 1500 Objekte, menschliche Überreste und Funde aus den Sammlungen des MCAH und des Naturéums, die vom Paläolithikum bis ins 21. Jahrhundert reichen und aus Ägypten, Griechenland, Italien, Frankreich und der Schweiz stammen.  

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