Museen & Vermittlungsorte
Zahlreiche Museen, Sammlungen, Infopunkte, Rekonstruktionen, Lehrpfade und andere Vermittlungsorte zeigen Funde und geben Informationen zu den Pfahlbauten. Sie machen das Welterbe für alle zugänglich, ohne die sensiblen Fundstellen selbst zu gefährden.
Sicherlich gibt es auch in eurer Nähe einen Vermittlungsort.
Bitte beachtet, dass einige Einrichtungen unregelmässige Öffnungszeiten haben. Weitere Informationen hierzu sowie zu Aktivitäten wie Führungen für Erwachsene und Schulklassen oder experimental-archäologische Vorführungen findet ihr auf der jeweiligen Webseite.
Kärnten
Gemeindeamt Keutschach
Ende der 1970er Jahre bargen Taucher:innen der Wasserrettung Keutschach einige Objekte aus der Pfahlbausiedlung im Keutschacher See. Die schönsten Funde wurden in einer kleinen Vitrine im Schloss Keutschach ausgestellt bis 2022 das „Welterbefenster“, eine interaktive und moderne Vitrine, im Gemeindeamt Keutschach eröffnet wurde. Diese bietet neben den Originalstücken auch Informationen rund um die Keutschacher Pfahlbauten.
Objekte in 3D sind unter folgendem Link zugänglich: Projekt Kompass
Keutschach 1
9074 Keutschach am See
kärnten.museum
Die Sammlungen des kärnten.museum finden ihren Ursprung in der Sammeltätigkeit des Geschichtsvereins für Kärnten (1844), des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten (1848) und der Kärntner Landsmannschaft. Seit 1884 haben die Sammlungen im kärnten.museum in Klagenfurt ein gemeinsames Haus, das nach umfassenden Umbauarbeiten 2019 feierlich wiedereröffnet wurde.
Auf insgesamt 4.000 m² wurden alle Sammlungsbereiche des kärnten.museum von der Archäologie bis zur Zoologie neu aufgestellt. Die Sammlungen des kärnten.museum umfassen mehr als 2 Mio. Objekte vom millimeterkleinen Insekt bis zum 18 m² großen Panoramagemälde. Selbstverständlich finden sich auch viele Objekte aus dem einzigen UNESCO-Welterbe Kärntens, der prähistorischen Pfahlbausiedlung im Keutschacher See, in dieser Sammlung.
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SWZ, Liberogasse 6
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Oberösterreich
Heimathaus Schörfling
Das Heimathaus Schörfling befindet sich in einem 500 Jahre alten Gebäude gegenüber der Pfarrkirche und ist als "Gassaurisches Stiftungshaus" in den Gründbüchern verzeichnet. 1990 erhielt der Verein für Heimatpflege und Urgeschichte Schörfling (heute Verein Heimathaus Schörfling) die Möglichkeit ein Museum einzurichten, dieses wurde 1994 erweitert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Heimathaus Schörfling bietet eine spannende Zeitreise von einer Sammlung zur Pfahlbaukultur über die erste Erwähnung Schörflings 803 n. Chr. und den verheerenden Brand von 1787 bis hin zum Zweiten Weltkrieg. Es beherbergt Fundstücke, Geräte, Werkzeuge und Gegenstände des täglichen Gebrauchs sowie zahlreiche Fotos, die die Geschichte des Ortes und der näheren Umgebung in all ihren Facetten, wie Brauchtum, Kunst, Handwerk und Gewerbe, dokumentieren.
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Gmunderstraße 8
4861 Schörfling am Attersee
Heimathaus Vöcklabruck
Das 1937 eröffnete Heimathaus-Stadtmuseum Vöcklabruck befindet sich in einem der ältesten Gebäude der Stadt, dem Benefiziatenhaus neben der Stadtpfarrkirche, das auf das 15. Jahrhundert zurückgeht.
Das Heimathaus zeigt das Leben im Raum Vöcklabruck: römische Mosaike, bäuerliche wie bürgerliche Lebens- und Arbeitsumstände, Stadtgeschichte vom 8. Jahrhundert an, christliche Kunstwerke, das Zunftwesen, die Biedermeierzeit sowie viel Wissenswertes über Anton Bruckner. Die Anfänge der Besiedelung der Region sind mit zahlreichen Funden aus den oberösterreichischen Pfahlbauten vertreten, ergänzt durch Rekonstruktionen und didaktisches Material.#
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Hinterstadt 19
5310 Vöcklabruck
Infopavillon Attersee
Der Pfahlbaupavillon in Attersee am Attersee lädt die BesucherInnen zu einem Rundblick auf die urgeschichtliche Landschaft und das Leben in vier Jahreszeiten ein. Aus der Perspektive einer Bewohnerin oder eines Bewohners der Pfahlbauten kann das eigene Umfeld erforscht werden.
In der Nähe des Attersee Pavillons befinden sich die Welterbestationen Abtsdorf I und III. Die Pfahlbausiedlung Abtsdorf I ist aufgrund ihrer gesicherten Datierung in die Wende von der frühen zur mittleren Bronzezeit einzugliedern. Es handelt sich um die einzige Pfahlbausiedlung Österreichs die ein verifiziertes C-14 Datum aus dieser Zeit nachweist. Neolithische Funde aus diesem Siedlungsgebiet, aber auch aus der Station Abtsdorf III, legen eine mehrphasige Siedlung des Areals nahe. Die hier unter Wasser verborgenen Hinterlassenschaften des urgeschichtlichen Menschen könnten also ein wichtiges Bindeglied zwischen der neolithischen und der bronzezeitlichen Besiedelung der Region darstellen. Durch ausreichende Sedimentüberdeckung befinden sich die Siedlungen in einem guten Erhaltungszustand.
Park / nördliche Promenade
4864 Attersee am Attersee
Infopavillon Mondsee
Der Pfahlbaupavillon in Mondsee zeigt die Sicht der Wissenschaft auf das Phänomen Pfahlbauten. Die aussergewöhnlichen Erhaltungsbedingungen dieser archäologischen Fundstellen unter Wasser machten die Pfahlbauten nicht nur zum UNESCO-Welterbe, sondern auch zum Idealfall für die naturwissenschaftliche Erforschung unserer Vergangenheit.
Die Pfahlbaustation See am Mondsee liegt in unmittelbarer Nähe zum Seeausfluss, der Seeache, und einem dort in den 1970ern errichtetem Wehr. Dadurch kam es zu lokalen Ausschwemmungen im Randbereich der Siedlung. Um ein weiteres Abbrechen der seewärtigen Grenzen der Pfahlbaustation zu verhindern, wird ein Maßnahmenpaket (z. B. ein Schutzzaun und Überdeckung mit Geotextilien) erarbeitet und beginnend mit 2012 umgesetzt.
Die Siedlung der Mondsee-Gruppe ist nicht nur aus forschungshistorischer Sicht von ausserordentlichem Wert. Die umfangreichen Untersuchungen des Heimatforschers Matthäus Much haben eine besonders reichhaltige Sammlung an Funden aus der Jungsteinzeit zutage gebracht. So umfangreich, dass nach dieser Fundstelle die regional verbreitete Mondsee-Gruppe benannt wurde. Das vielfältige Fundinventar der Siedlung stellt die bisher vollständigste Quelle in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Österreichischen Pfahlbaukulturen dar.
Almeidapark
5310 Mondsee
Infopavillon Seewalchen
Der Pfahlbaupavillon in Seewalchen am Attersee lässt die BesucherInnen in die Rolle eines Urzeitmenschen schlüpfen und gibt die Möglichkeit dessen eigenes Tun und Handeln zu ergründen. Ein Tag im Leben am See bietet viele neue Erkenntnisse über die gar nicht so wilden Menschen der Stein- und Bronzezeit.
Die Welterbestation von Litzlberg ist eine der Pfahlbausiedlungen Österreichs mit der besten Erhaltung von Kulturschicht. Die massiven Kulturschichtpakete und die sehr gute Überdeckung des Fundortes bieten die besten Voraussetzungen für ein reichhaltiges Fundspektrum und sind besonders für ein Verständnis von kleinräumigen Entwicklungsprozessen wichtig.
Ecke Agerbrücke / Promenade
4863 Seewalchen am Attersee
Museum Mondsee
1953 konnte nach lang gehegtem Wunsch nach einem Heimathaus das Museum Mondsee in der Stiftskirche errichtet werden. Heute befindet es sich in der ehemaligen Klosterbibliothek. Die Schwerpunkte des Museums liegen bei der Geschichte des Klosters und der Volkskultur des Mondseelandes, sowie seiner Geschichte. Vor allem die Funde der neolithischen Mondsee-Gruppe stellen einen zentralen Teil der Ausstellung. Auf über 400 m² Ausstellungsfläche wird die Geschichte der Pfahlbaukultur des Mondseelandes gezeigt.
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Wredeplatz 1
5310 Mondsee
Oberösterreichische Landes-Kultur GmbH
Die ehemaligen Oberösterreichische Landesmuseen, seit 2020 OÖ Landes-Kultur GmbH, ist eine Kulturinstitution des Landes Oberösterreich. Die Natur- und Kulturgeschichte der Region werden im Linzer Schlossmuseum gezeigt. Seit 2015 ist die Institution Partner des Kuratorium Pfahlbauten im Forschungsprojekt „Zeitensprung“ und unter anderem für Versorgung und Verbleib der Funde zuständig.
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Museumsstraße 14
4010 Linz
Wien
Naturhistorisches Museum Wien
Die Sammlungsgeschichte des Naturhistorischen Museums reicht bis ins Jahr 1750 zurück. Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen legte mit 30.000 Objekten den Grundstein für das heutige Naturhistorische Museum mit seinen zirka 30 Millionen Sammlungsobjekten. Davon zählen etwa eine Million Einzelobjekte zur Prähistorischen Sammlung.
Ferdinand von Hochstetter, der Entdecker der ältesten Pfahlbausiedlung Österreichs im Keutschacher See, war im 19. Jahrhundert auch der erste Direktor des Museums in seiner heutigen Form. Die Pfahlbauforschung in Österreich ist also seit ihren Anfängen mit dem Naturhistorischen Museum verbunden.
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Burgring 7
1010 Wien
Universität Wien – Studiensammlung des Instituts für Urgeschichte
Seit 1899 besitzt das Institut für Urgeschichte und historische Archäologie eine Studiensammlung, die durch Schenkungen und Ankäufe ständig erweitert wurde. Sie zählt mit über 90.000 Fundobjekten zu den größten und umfangreichsten ur- und frühgeschichtlichen Studiensammlungen europäischer Universitäten. Der größte Anteil stammt aus europäischen Ländern. Innerhalb Europas sind Österreich und die ehemaligen Kronländer am stärksten vertreten, wobei auch Namen gebende Fundorte für eine Kulturgruppe wie, Stillfried, Hallstatt oder Mondsee, darunter sind. Die bedeutende Pfahlbau-Sammlung stammt aus dem Nachlass von Matthäus Much, Entdecker der Siedlung See am Mondsee.
Außer Sammeln und Bewahren sind Forschen und Vermitteln in der Lehre die Hauptaufgaben der Studiensammlung. Sie ermöglicht ein intensives, vor allem vergleichendes Studium zahlreicher Objekte und Objektgruppen über die einzelnen Kulturperioden hinweg.
Objekte in 3D sind zugänglich über: Projekt Kompass
Franz-Klein-Gasse 1
1190 Wien
Haute Savoie
Maison du Lac d'Aiguebelette
Im Maison du Lac wird im einem lebendigen und gemütlichen Ambiente der ganze Lac d'Aiguebelette gezeigt! Der Show-Parcours lässt Sie in unser einzigartiges und geschütztes Gebiet eintauchen, in dem jede Jahreszeit ihre Geheimnisse offenbart. Während Ihres interaktiven Besuchs entdecken Sie die Einzigartigkeit unserer Umwelt und der Menschen, die sie bewohnen, sie schützen, hier Geschichte geschrieben haben und an ihrer Zukunft arbeiten.
Route d'Aiguebelette 572
73470 Nances
Musée-Château d'Annecy - Observatoire régional des Lacs Alpins (ORLA)
Das Musée-Château d'Annecy verwahrt die bedeutenden Pfahlbausammlungen, die Ergebnis von Begehungen und archäologischen Untersuchungen des 19. bis 21. Jahrhundert sind. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der Lac d'Annecy, der Lac du Bourget und der Genfersee, aber auch wichtige Fundstellen wie die von Robenhausen am Pfäffikersee. Die Dauerausstellung zeigt in zwei Räumen die Umwelt der Jungsteinzeit und Bronzezeit, wie auch eine Auswahl von Alltagsgegenständen und den Ofen von Crêt de Châtillon in Sevrier (Haute-Savoie).[nbsp][nbsp]
place du Château
74000 Annecy
Isère
Musée archéologique du lac de Paladru MALP
Das Malp zeigt die archäologische Forschung, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts in den Tiefen des Lac de Paladru durchgeführt wird. Im Rahmen der Ausstellung werden zwei Seeufersiedlungen besonders hervorgehoben: die neolithische Siedlung "Les Baigneurs" und die mittelalterliche Siedlung "Colletière". Die archäologischen Objekte aus beiden Epochen werden in einem immersiven Rundgang präsentiert, während die Unterwasserausgrabungen, der Klimawandel und der archäologische Kontext der beiden Zeiträume mithilfe von Multimedia- und Videogeräten beleuchtet werden.
rue du musée 15
38850 Les Villages du lac de Paladru
Paris
Musée d'Archéologie Nationale MAN
« À l’eau, Le Bourget ? »
Eine unsinkbare Ausstellung auf digitalen Pfählen im Musée d’Archéologie nationale – Domaine national de Saint-Germain-en-Laye
Anlässlich der französischen Präsidentschaft der ICG der "Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen" im Jahr 2021 möchte das Musée d'Archéologie Nationale (MAN) die Sammlungen und Archive aus dem Lac du Bourget (Savoie) würdigen. Vom 9. Juni bis zum 9. August 2021 wurden fast 200 Objekte ausgestellt, die größtenteils aus den alten Sammlungen des MAN, aber auch aus dem Musée Savoisien (Departement Savoie) und aus den jüngsten Ausgrabungen der Abteilung für Unterwasserarchäologie und Unterwasserforschung des Kulturministeriums (DRASSM) stammen. Zu diesem Anlass wurden ein umfangreiches Online-Dokumentationsdossier, das in Zusammenarbeit mit dem DRASSM und dem Musée Savoisien erstellt wurde, sowie eine Broschüre für die Besucher konzipiert.
Pl. Charles de Gaulle
78100 Saint-Germain-en-Laye
Savoie
Musée Lac & Nature
Das Museum Lac et Nature, als didaktische Einrichtung, bringt Besuchern das empfindliche Gleichgewicht des Sees näher. Das Museum wurde nach und nach von der FAPLA (Fédération des Associations de Protection du Lac d'Aiguebelette) aufgebaut und bietet die beste Gelegenheit, das natürliche, biologische und kulturelle Erbe des Lac d'Aiguebelette verständlich zu machen.
Route des plages 996
73470 Novalaise
Baden Württemberg
Archäologisches Landesmuseum, ALM
Im Archäologischen Landesmuseum werden auf 3000 Quadramtetern vielfältige Aspekte der Landesarchäologie Baden-Württembergs gezeigt. Neben wechselnden Sonderausstellungen erwartet die Besucherinnen und Besucher eine große Dauerausstellung, u.a. zur „Welt der Pfahlbauten“ mit sensationellen Funden aus dem UNESCO Welterbe vom Bodensee und vom Federsee. Organische Funde aus Holz oder Pflanzenfasern – Textilien, Bauelemente, Werkzeuge – zeigen den ausgezeichneten Erhaltungszustand in den Seeufersiedlungen. Einzigartig ist die Rekonstruktion der Wand des Kulthauses von Ludwigshafen mit sieben lebensgroßen stilisierten Frauenfiguren.
Benediktinerplatz 5
78467 Konstanz
Federseemuseum
Das Federseemuseum bietet ein klassisches Vitrinenmuseum mit den originalen Funden aus den Welterbestationen Siedlung Forschner, Alleshausen-Grundwiesen, Alleshausen/Seekirch-Ödenahlen sowie aus weiteren Fundstellen im Federseegebiet. Im Freigelände sind Häuser aus Siedlungen unterschiedlicher Zeitstellung rekonstruiert. Ein vielfältiges Vermittlungsangebot lässt das Museum lebendig werden.
August Gröber Platz
88422 Bad Buchau
Heimatmuseum Allensbach
Das Heimatmuseum Allensbach zeigt archäologische Funde aus dem westlichen Bodenseegebiet. Ausführliche Informationen über die Welterbestation Allensbach-Strandbad und den bekannten Dolch sind Schwerpunkt der Ausstellung.
Rathausplatz 2
78476 Allensbach
Museum Biberach
Modernes Ausstellungshaus im historischen Hospital der alten Reichsstadt. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Entstehung und Besiedlung der oberschwäbischen Landschaft (UNESCO-Welterbe Pfahlbauten), 1000 Jahre Stadtgeschichte und bedeutende Kunstsammlungen. Besonders sehenswert ist das Braith-Mali-Künstlerateliers und das Bräckle-Atelier sowie die herausragende Sammlung des Künstlers Ernst Ludwig Kirchner.
Museumsstraße 6
88400 Biberach an der Riß
Pfahlbauausstellung Dingelsdorf
Das 2011 eröffnete Museum gibt mit Funden der Sammlung Gieß einen anschaulichen Einblick in die jungsteinzeitliche Besiedlung am Überlinger See. Ernährung und Hauswirtschaft werden in Getreidemühlen, getöpferten Koch- und Vorratsgefäßen, und Fischernetzen deutlich, vielfältige Geräte aus Stein und Holz zeigen die Arbeitsweise der Pfahlbauer.
Ferner werden Funde der Altsteinzeit aus dem Hegau und der Mittelsteinzeit aus Dingelsdorf gezeigt. Eine Vitrine zeigt jährlich wechselnde Themen.
Rathausplatz 1
78465 Konstanz-Dingelsdorf
Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
Das Museum ist ganzjährig geöffnet, besteht aus 23 nach Ausgrabungen eingerichtete Häuser der Stein- und Bronzezeit, die durch sachkundige Führungsvorträge erschlossen werden. Ein Steinzeitparcours für Familien, ein Museum mit Originalfunden sowie ein Archaeorama als Einführung zum Weltkulturerbe unterstützen die Vermittlung. Aktiv-Projekte für Schulklassen nach Bildungsplan und regelmäßige Sonderveranstaltungen wie etwa zur Experimentellen Archäologie ergänzen das Museumsangebot.
Strandpromenade 6
88690 Unteruhldingen-Mühlhofen
Bayern
Archäologische Staatssammlung München
Die 1885 gegründete Archäologische Staatssammlung ist das archäologische Museum des Freistaates Bayern. Neben vielen anderen zentralen Objekten aus 100.000 Jahren Menschheitsgeschichte werden hier auch die Funde der drei Welterbestätten Roseninsel, Pestenacker und Unfriedshausen verwahrt und ihre bedeutendsten Funde ausgestellt.
Lerchenfeldstr. 2
80538 München
Steinzeitdorf Pestenacker
Das Steinzeitdorf Pestenacker zeigt lebendige Geschichte zum Entdecken und Mitmachen.
Der 1934 entdeckten prähistorischen Siedlung nachempfunden, wird das Steinzeitdorf weiter ausgebaut und professionalisiert. Ein in Originalgröße rekonstruiertes Wohnstallhaus aus der Jungsteinzeit wartet darauf, besichtigt zu werden. Im Steinzeitgarten geht es auf Entdeckungstour mit vielen Getreidearten und Kräutern. Die steinzeitlichen Bienenbehausungen zeigen, wie unsere Vorfahren schon vor über 5500 Jahren Honig ernteten und im steinzeitlichen Lehmofen wird regelmäßig Brot gebacken.
Im Besucherpavillon gibt es Werkzeuge, Waffen, Keramiken und Geflechte nach den Vorbildern der Jungsteinzeit zu entdecken.
Hauptstr. 100
86947 Weil – Ortsteil Pestenacker
Lombardei
Museo "Andrea Ponti"
Das Museum wurde 1884 von Andrea Ponti, Eigentümer der Isolino Virginia und Förderer der Forschung gegründet. Es befindet sich in zwei Räumen des bestehenden Gebäudes im Zentrum der Insel. Sein Ziel war es Materialien zu sammeln, die in den Pfahlbausiedlungen in der Region Varese gefunden wurden. Es wurde 2020 renoviert und beherbergt neben einem Film und einer Reihe von Artefakten, die die tausendjährige Geschichte der Fundstelle veranschaulichen, einen Raum, in dem das Innere eines neolithischen Hauses mit Repliken von Gegenständen und Umgebungen rekonstruiert wurde.
Loc. Strencia
21024 Biandronno (VA)
Museo Archeologico della Valle Sabbia MAVS
Das in einem Gebäude aus dem 13.-15 Jh. untergebrachte Museum bietet dem Besucher einen Überblick über die Geschichte des Sabbia-Tals und des westlichen Gardasees vom Mittelpaläolithikum bis zur Renaissance. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der bedeutenden bronzezeitlichen Pfahlbaustelle von Lucone di Polpenazze. Dank der besonderen Umweltbedingungen sind hier zahlreiche Funde aus organischem Material wie hölzerne Sicheln und Leinengewebe überliefert.
Piazzetta San Bernardino 5
25085 Gavardo
Museo Archeologico Platina
Das Civico Museo Archeologico Platina, das in einem Kloster aus dem 16. Jahrhundert untergebracht ist, zeigt dem Besucher die archäologischen Funde einer geschichtsträchtigen Gegend. Von den frühneolithischen Fundstellen der Vho di Piadena-Kultur bis zu den großen Fundstellen der Bronzezeit wie den bedeutenden Pfahlbauten Lagazzi del Vho. Die Ausstellung zeigt zudem umfangreiche Sammlungen zu den Kelten, der römischen Zeit (u.a. Bedriacum) und dem frühen Mittelalter.
Piazza Garibaldi 3
26034 Piadena Drizzona
Museo Civico Archeologico „G. Rambotti“
Das Museum wurde 1990 eingeweiht und ist nach Giovanni Rambotti benannt, der 1860 der erste Bürgermeister von Desenzano war. Er war der erste, der den wissenschaftlichen und archäologischen Wert der prähistorischen Funde im Gebiet des Gardasees erkannte. Das Museum wurde gegründet, um den Reichtum an archäologischen Zeugnissen im Gebiet von Desenzano aufzuzeigen, wobei der Schwerpunkt auf der Vorgeschichte des Gardasees und der Pfahlbauten von Lavagnone liegt. Die Ausstellung wird ergänzt durch Funde, die von der Römerzeit bis zur Renaissance und bis zur Herrschaft der Republik Venedig reichen.
via Anelli 42
25015 Desenzano del Garda (BS)
Trentino
Museo delle Palafitte di Fiavé
Das Pfahlbaumuseum in Fiavé erzählt die Geschichte der verschiedenen Pfahlbausiedlungen, die zwischen dem späten Neolithikum und der Bronzezeit an den Ufern des Lago Careratra aufeinander folgten. Modelle und Rekonstruktionen, Bilder, Videos und Hands-on-Installationen begleiten die Ausstellung von Funden, die Archäologen bei ihren Forschungen außergewöhnlich gut erhalten bergen konnten. Dazu gehören Keramikgefäße, Werkzeuge und Schmuck aus Bronze, baltischem Bernstein und Gold. Bedeutend sind auch etwa dreihundert Holzfunde von Geschirr, Küchenutensilien und Arbeitsgeräten. Ein weiterer Teil des Museums widmet sich dem Naturschutzgebiet der Provinz Fiavé-Carera, in dem sich das archäologische Areal befindet. Das auf lokaler Ebene bekannte Naturschutzgebiet ist reich an Vegetation, Amphibien und Reptilien und ein Rastplatz für Zugvögel.
Loc. Doss-Torbiera
38075 Fiavé (TN)
Museo delle Palafitte Lago di Ledro
Das 1972 eröffnete Museo delle Palafitte del Lago di Ledro sammelt und zeigt Funde, die bei den zahlreichen Ausgrabungskampagnen, die seit 1929 das Ostufer des Sees erforscht haben, gefunden wurden.
Die Funde gehören zu den Hinterlassenschaften eines bronzezeitlichen Pfahlbaudorfs (2200-1350 v. Chr.). Seit Sommer 2019 tritt das Museum, das zum Netzwerk der MUSE-Wissenschaftsmuseen gehört und das Ledro-Museumsnetzwerk koordiniert, in einem völlig neuen Erscheinungsbild auf. Das ganze Jahr über bietet das Museum Workshops und Aktivitäten für Schulen an. Palafittando® ist das Sommerprogramm mit Aufführungen, Konzerten und Workshops zur experimentellen Archäologie, das den Besuchern einen Sommer der Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart bietet. Durch seine Forschungen und die Einbeziehung lokaler Akteure wird das Museum zu einem Ort der kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und Begegnung.
Via al lago 1
38067 Ledro (TN)
Venetien
Museo Nazionale Atestino
Das Museum beherbergt die bedeutensten archäologischen Funde der Veneter, die während des 1. Jahrtausends v. Chr. in dieser Region lebten. Die römische Abteilung zeigt den Wandel der Stadt Ateste zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 2. Jahrhundert n. Chr. Kleinere, aber wichtige Teile der Ausstellung sind der Vorgeschichte der Euganeischen Hügel -insbesondere der Pfahlbaustelle von Laghetto della Costa di Arquà - und der nachantiken Zeit gewidmet.
Via G. Negri 9/c
35042 Este (PD)
Central Slovenia
Morostig – House of nature and piles
Govekarjeva cesta 5
1292 Ig
Osrednja Slovenija
Museum and Galleries of Ljubljana MGML
Gosposka ulica 15
1000 Ljubljana
Narodni muzej Slovenije / National museum of Slovenia
Prešernova 20
1000 Ljubljana
Aargau
Museum Burghalde
Die Dauerausstellung präsentiert mit grossen Lebensbildern, Originalfunden und Repliken zum Anfassen die Geschichte der Pfahlbauer im Seetal. Highlight ist ein 360-Grad-Film, in welchem die Besuchenden mit einem Archäologietaucher eine Pfahlbaufundstelle unter Wasser erkunden. Jährlich besuchen ca. 150 Schulklassen unsere Angebote zur Alt- und Jungsteinzeit. Unter dem Motto "Erlebnis Steinzeit" werken sie in der Urgeschichtswerkstatt mit nachgebauten Werkzeugen der Pfahlbauzeit, probieren steinzeitliche Kleider an, Kochen im Museumsgarten und vieles mehr.
Schlossgasse 23
5600 Lenzburg
Bern
Museum Lüscherz - Sammlung Hans Iseli
Das Museum zeigt die eindrückliche Sammlung von Hans Iseli aus Lüscherz. Er hat in 60 Jahren mehr als 10'000 Artefakte aus Stein, Silex, Knochen, Geweih und Ton zusammengetragen, die das Leben der Pfahlbauer rund um den Bielersee dokumentieren. Die Ausstellung befindet sich im Untergeschoss des Gemeindehauses an der Hauptstrasse 19 und gibt einen Einblick ins Leben der frühen Bauerngesellschaften am Bielersee zwischen 4000 und 800 v.Chr.
Hauptstrasse 19
2576 Lüscherz
Musée d'art et d'histoire de La Neuveville
Das Museum befindet sich im ehemaligen Rathaus und präsentiert dort die reiche Vergangenheit der Region. Im Victor-Gross-Saal sind neolithische Fundstücke aus den Pfahlbauten am Bielersee und ein prächtiger Einbaum ausgestellt. In der grossen Halle sind insbesondere die Trophäen aus den Burgunderkriegen zu sehen, Beute, die den Truppen Karls des Kühnen in der Schlacht von Murten 1476 abgenommen wurde. Die Räume «Neuvevilloise» und «Corporations» mit Landolt-Öfen aus dem 18. Jahrhundert bieten einen Einblick in das Alltagsleben von La Neuveville.
Ruelle de l'Hôtel de Ville 11
2520 La Neuveville
Freiburg
Museum Murten
Das Museum Murten zeigt in der Dauerausstellung die reichhaltigen Funde aus den verschiedenen Seeufersiedlungen am Murtensee. Töpfe, Werkzeuge, Geräte aller Art, Schmuckstücke und Textilien geben Einblick in die Lebenswelt des Neolithikums und der Bronzezeit. Die ausgestellten Objekte stammen hauptsächlich aus den Siedlungen von Muntelier, die zu den prominentesten vorgeschichtlichen Fundstellen der Westschweiz gehören.
Ryf 4 4
3280 Murten
Village lacustre de Gletterens
Das Pfahlbaudorf Gletterens zeigt Rekonstruktionen prähistorischer Architektur aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Es bietet den Besuchern einen Einblick in die Zeit der ersten Bauern und Viehzüchter des Mittellandes und ist der ideale Ort, um das Handwerk und die Lebensweise der Pfahlbauer kennenzulernen und die Vorgeschichte durch praktische Aktivitäten zu erleben.
Route des Grèves
1544 Gletterens
Genf
Musée d'art et d'histoire MAH
Das Musée d’art et d’histoire de la Ville de Genève beherbergt fast 47'000 prähistorische Funde. Mehrere Tausend davon stammen aus den Pfahlbaustationen des unteren Genferseebeckens und datieren in die Jungsteinzeit sowie die Spätbronzezeit. Eine Auswahl von mehreren Dutzend Objekten der Fundstellen Plonjon, Eaux-Vives, Pâquis und d'Anières-Bassy, Collonge-Bellerive und Corsier-Port sind seit 2009 im neuen Saal für regionale Archäologie ausgestellt. Diese Funde werden ergänzt durch Pfähle aus dem 10. Jh. v.Chr. der Station Plonjon sowie einem Einbaum aus Morges, der kürzlich auf 1326 v.Chr. datiert werden konnte.
Rue Charles Galland 2 2
1206 Genève
Luzern
Archäologischer Lehrpfad Wauwilermoos
Archäologischer Lernpfad, Pfahlbausiedlung und Jägerlager
Das Wauwilermoos ist eine archäologische Landschaft von europäischer Bedeutung. Seit dem Ende der letzten Eiszeit schätzt der Mensch die Vorteile dieser fruchtbaren Region um den ehemaligen Wauwilersee. Die ältesten bislang bekannten Funde datieren in die Zeit um 14'000 v.Chr. Besondere Bekanntheit erlangte das Wauwilermoos aufgrund seiner hervorragend erhaltenen Dörfer der Jungsteinzeit (4300 bis 2200 v.Chr.). Unlängst wurden auch bronze- und eisenzeitliche Siedlungsreste am Rande des Mooses ausgegraben.
Der Archäologische Lernpfad besteht aus sieben Stationen. Start- und Endpunkt bildet die Station 1 mit der Rekonstruktion einer Pfahlbausiedlung und eines Jägerlagers sowie einem Infopavillon. Der Rundgang führt zu den wichtigsten Fundstellen im Wauwilermoos. Eine Station ist der UNESCO Fundstelle Egolzwil 3 gewidmet. Sie ist die älteste bekannte Pfahlbausiedlung der Schweiz aus der Zeit um 4300 v. Chr. Die charakteristische Keramik dieser Fundstelle ist gar namensgebend für die sogenannte «Egolzwiler Kultur».
Die Pfahlbausiedlung liegt direkt beim Bahnhof Wauwil, Eintritt kostenfrei.
6242 Wauwil
Archäologisches Museum Schötz
Das Museum zeigt interessante archäologische Funde aus der Wauwilerebene und des Wiggertals (Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, Römer, Mittelalter). Im Mittelpunkt stehen exklusive Funde aus Egolzwil 3, eines frühen Bauerndorfes, dessen Fundstelle zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Interessante Landschaftsreliefs, Rekonstruktionen und Modelle geben einen guten Überblick über die frühe Besiedlung der Region.
Oberdorfstrasse (neben der St. Mauritiuskapelle) 2
6247 Schötz
Neuenburg
Laténium - parc et musée d'archéologie
Das Laténium ist sowohl wissenschaftliches Forschungszentrum als auch international anerkanntes Museum. Eingebettet in einem idyllischen Umfeld am Ufer des Sees, werden Sie zur Entdeckung des Alltags unserer Vorfahren ab der Epoche der Neandertaler eingeladen. Neben den Funden von La Tène, setzt die Epoche der Pfahlbauten den Schwerpunkt des Museums: Die Sammlungen des Laténium illustrieren alle wichtigen Fundstellen der schweizerischen Pfahlbauarchäologie.
Espace Paul Vouga
2068 Hauterive
Schaffhausen
Museum zu Allerheiligen
Die archäologische Dauerausstellung zeigt ein Siedlungsmodell der Moorsiedlung Thayngen-Weier, das aufgrund der Ausgrabungsresultate und der naturwissenschaftlichen Untersuchungen erstellt worden ist. Zu verschiedenen Themenbereichen im Modell erlaubt ein Touchscreen Bezüge zu Siedlungsbefunden, zur Baugeschichte und einzelnen Funden. Im Zentrum der Präsentation des reichen Fundmaterials aus der Siedlung stehen die Holzfunde: Schöpfer, Schüsseln und Schalen in allen Stadien der Bearbeitung bis zum Fertigprodukt, Beile, Dreschsparren, Stampfer und diverse weitere Holzgeräte. Im Zusammenhang mit Neufunden erhalten Tonknubben aus der Siedlung Weier einen neuen Stellenwert: Frauenbrüste als Applikationen lehmverstrichener, bemalter Hauswände.
Baumgartenstrasse 6
8200 Schaffhausen
Solothurn
Archäologisches Museum Kanton Solothurn, im Haus der Museen
«Was bleibt. Geschichten aus dem Boden» ist eine Zeitreise durch 80 000 Jahre Vergangenheit. Die Ausstellung zeigt, wie das Leben in früheren Zeiten ausgesehen haben könnte. Zum Beispiel bei den Bäuerinnen und Bauern, die mit ihren Kindern im Dorf «Burgäschisee Ost» wohnten. Panoramabilder, untermalt mit einer Geräuschkulisse, versetzen die Besucherinnen und Besucher in den Alltag vor 6000 Jahren. Zu sehen sind Funde aus Stein, Keramik, Knochen und Holz, die von diesem Dorf übriggeblieben sind.
Konradstrasse 7, 4600 Olten, Schweiz 7
4600 Olten
Pächterhaus Museum Blumenstein
Die Ausstellung präsentiert die schönsten und wichtigsten archäologischen Funde aus der 2000-jährigen Geschichte der Stadt Solothurn. Von den Römern gegründet, blieb Solothurn über die Antike hinaus bewohnt und war auch im Mittelalter ein wichtiges Zentrum am Jurasüdfuss. Einige Funde aus der Stadt und ihrer Umgebung sind viel älter und zeigen, dass die Besiedlung der Region bis weit in die Ur- und Frühgeschichte zurückreicht.
Blumensteinweg 12
4500 Solothurn
St. Gallen
Kulturmuseum St. Gallen
Das Kulturmuseum St. Gallen steht seit über 100 Jahren im St.Galler Stadtpark. Als Plattform für Geschichte, Ethnologie und Archäologie strahlt es weit über St.Gallen hinaus. Die archäologische Dauerausstellung «Faszination Archäologie – Schätze aus St.Galler Boden» lädt zu einer Zeitreise über 50'000 Jahre ein. Ausgestellt sind Objekte von der Altsteinzeit bis zum reichen mittelalterlichen Erbe von Kanton und Stadt St.Gallen. Den UNESCO-Welterbe-Fundstellen im Zürichsee wird ein wichtiger Platz eingeräumt.
Museumstrasse 50
9000 St. Gallen
Thurgau
Historisches Museum im Schloss Arbon
Im mittelalterlichen Schloss Arbon befindet sich das grösste lokal- und regionalhistorische Museum des Thurgaus. Die Dauerausstellung lädt zu einer spannenden Zeitreise durch 5500 Jahre Siedlungsgeschichte am Bodensee ein. Die vielen Originalfunde, Dokumente, Modelle und Fotos sind da und dort ergänzt mit vergleichbaren Objekten unserer Tage. Die Turmbesteigung wird mit einem atemberaubenden Panoramablick belohnt.
Schloss Arbon
9320 Arbon
Museum Eschenz
Im sehenswerten Museum sind archäologische Funde sowie neuzeitliche Alltagsgegenstände von Eschenz ausgestellt. Beim Museum startet der archäologische Rundgang von Eschenz nach Stein am Rhein, der zu Pfahlbaufundstellen aus der Jungstein- und Bronzezeit auf der Insel Werd führt. Mehrere Tafeln informieren zudem über die römische Siedlung und das spätantike Kastell Tasgentium. Die Fundstätten liegen in einer fantastischen Landschaft am See.
Unterdorfstrasse 14
8264 Eschenz
Museum für Archäologie des Kantons Thurgau
Im Museum für Archäologie werden die wichtigsten archäologischen Funde aus dem Kanton Thurgau präsentiert: darunter zahlreiche hervorragend erhaltene Objekte aus Pfahlbaufundstellen, Alltagsgegenstände von den Kelten und Römern sowie Funde bis zum Napoleonischen Krieg von 1799. Highlights sind der jungsteinzeitliche Goldbecher, die römische Holzstatue sowie das älteste ganz erhaltene Instrument der Schweiz: eine 2000 Jahre alte Panflöte.
Freie Strasse 26
8510 Frauenfeld
Waadt
Musée cantonal d’archéologie et d’histoire
Die Sammlungen des Museums sind äusserst vielfältig und spiegeln die Tätigkeit der Archäologen im Kanton Waadt seit dem 19. Jahrhundert wider. Zu den Höhepunkten zählen die archäologischen Funde aus den Siedlungen am Ufer des Genfer Sees sowie des Neuenburgersees und des Murtensees. In der Dauerausstellung sind die Pfahlbauten reichlich vertreten, in Form einer originalgetreuen Nachbildung einer Unterwassergrabung und von Modellen von Siedlungen. Zu sehen sind natürlich auch zahlreiche sehr gut erhaltene Dinge aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit, die aus bekannten Seeufersiedlungen wie Morges, Concise, Chevroux oder Corcelettes stammen.
Place de la Riponne 6
1005 Lausanne
Musée Yverdon et region
Der prähistorische Saal präsentiert eine Vielzahl von Funden aus den Pfahlbauten der nördlichen Waadt, die die ganze Zeitspanne von der Jungsteinzeit (4000 v.Chr.) bis ans Ende der Bronzezeit (850 v.Chr.) umfassen. Unter den bronzezeitlichen Funden ist ein 1880 in Corcelettes (VD) gefundener Einbaum – mit 12 m Länge einer der längsten in der Schweiz – besonders zu erwähnen.
Le Château, CP 968
1401 Yverdon-les-Bains
Zug
Kantonales Museum für Urgeschichte(n)
Im Zuger Museum für Urgeschichte(n) präsentieren wir Ihnen auf lebendige und anschauliche Art die Geschichte der Menschen von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter. Einen Schwerpunkt bildet die Zeit der Pfahlbauer, die vor 3000 bis 6000 Jahren am Zugersee lebten. Was haben die Menschen damals gegessen? Welche handwerklichen Fertigkeiten und Möglichkeiten hatten sie? Was trugen sie für Kleider und Schmuckstücke? Mit wem trieben sie Handel?
Hofstrasse 15
6300 Zug
Zürich
Museum am Pfäffikersee
Das Museum dokumentiert Wohnen und Gewerbe im 18. und 19. Jahrhundert, Heimarbeit und Industrialisierung, beherbergt aber auch eine reiche urgeschichtliche Sammlung, darunter Pfahlbaufunde vom Nordufer des Pfäffikersees.
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Stogelenweg 2
8330 Pfäffikon
Museum Wetzikon
Die meisten Pfahlbauobjekte stammen von Jakob Messikommer, Landwirt und einer der führenden Persönlichkeiten der frühen Pfahlbauforschung: Von der kleinsten Fischschuppe über Steinbeilrohlinge bis zur Getreidemühle. Das eine und andere haben wir nachgebaut. So können die Besucherinnen und Besucher Objekte in die Hand nehmen oder ausprobieren.
Farbstrasse 1
8620 Wetzikon
Ortsmuseum Meilen
Im Jahr 1854 nahm die Pfahlbauforschung mit Funden aus Meilen ihren Anfang. Das Ortsmuseum Meilen zeigt in der Dauerausstellung archäologische Funde von verschiedenen Seeufersiedlungen im Gemeindegebiet. In der Ausstellung werden unter anderem die Themen Bauweise, Ernährung, Alltagsgegenstände, Fortbewegung, Ackerbau, Vegetation und Tierwelt aufgegriffen.
Kirchgasse 14, 8706 Meilen 14
8706 Meilen
Ortsmuseum Sust
Ein Schwerpunkt des neu umgebauten Museums ist die Archäologie. Die neue Dauerausstellung wird Einblick geben, wie die Menschen in Horgen um 3000 v. Chr. lebten. Bis es so weit ist, lädt das Museum an verschiedenen Anlässen dazu ein, die älteste Vergangenheit Horgens zu entdecken und Handwerkstechniken der Pfahlbauer*innen auszuprobieren.
Bahnhofstrasse 27
8810 Horgen
Pfahlbauweg am Pfäffikersee
Erwandern Sie die Pfahlbauten auf einem schönen Spaziergang dem Pfäffikersee entlang. Auf 6.6 Km laden zehn Stationen zum Entdecken verschiedener Aspekte des damaligen Lebens ein. Der Weg ist rollstuhlgängig und kinderwagentauglich, reine Gehzeit ist 1.5 h. Auf dem Weg gibt es sanitäre Anlagen, Feuer- und Badestellen, in Pfäffikon und Auslikon auch Verpflegungsmöglichkeiten in Seenähe, die besten Plätze sind auf der Karte eingezeichnet. Für kleine (und grosse) Kinder laden kurze Geschichten aus dem Alltag der Pfahlbauzeit zum Eintauchen in die Vergangenheit ein. An jedem Standort kann ein Rätsel zu den Pfahlbauten gelöst werden.
Die besten Startpunkte, um den Pfahlbauweg zu begehen, befinden sich in Wetzikon bei Station 10 oder in Pfäffikon bei Station 1.
Weitere geeignete Einstiegspunkte befinden sich bei der Station 8 in Seegräben oder bei der Station 6 in Auslikon.
Die Anfahrt per öffentlichen Verkehr wird empfohlen. Mehr Informationen dazu finden sich direkt auf der Webseite des Pfahlbaupfades.
Wetzikon / Pfäffikon
Schweizerisches Landesmuseum
Die archäologische Sammlung umfasst über 100'000 Objekte aus allen Regionen der Schweiz. Bedeutende Ensembles sind die Pfahlbaufunde aus dem Drei-Seen-Land der Sammlung Victor Gross und jene aus dem Zürichsee von Ferdinand Keller.
Eine attraktive Inszenierung zeigt die faszinierende Welt der Pfahlbaufunde. Zu sehen sind etwa eine jungsteinzeitliche Tür, eines der ältesten Räder Europas sowie zahlreiche Objekte aus Leder oder Holz.
Museumsstrasse 2
8021 Zürich